Orte der Arbeit Bearbeitungszeit: 2007 Auftraggeber: Europäisches Haus der Stadtkultur Stefanie Bremer in Zusammenarbeit mit: Universität Duisburg Essen, Institut für Stadtplanung + Städtebau Auf der Agenda von Städtebauern, Freiraumplanern und Architekten sind Gewerbegebiete selten zu finden. Während inner- städtische Strukturen, Wohn- und Mischgebiete und Freiräume immer wieder die Aufmerksamkeit gestaltender Disziplinen auf sich ziehen, fristen Gewerbegebiete ein Dasein in Randlage – in doppelter Hinsicht: räumlich am Rand urbaner Strukturen und thematisch am Rande dessen, was Städtebauer und Architekten als ihren Aufgabenbereich wahrnehmen und was die Diskussion um Gestaltqualität und Baukultur in unseren Städten bisher thematisiert hat. Ziel der Studie war es, verschiedene Ansätze und Möglichkeiten zur Verbesserung der Gestaltqualität in Gewerbegebieten aufzuzeigen. Die Erkenntnisse basieren auf einer Betrachtung von etwa 140 Beispielen in Deutschland und dem nordwest- europäischen Ausland. Dabei wurden nicht nur Orte untersucht, in denen qualitätvolle Gestaltung erfolgreich umgesetzt, sondern auch solche, in denen eine Gestaltung nicht realisiert werden konnte. Ergänzend wurden Interviews mit Planern, Projektentwicklern, Vertretern von Kommunen und der Wirtschaftsförderung sowie Gewerbehallenbauern geführt. In zwei Expertenworkshops wurdenerste Arbeits- und Zwischenergebnisse diskutiert und weitere Erfahrungen und Meinungen zusammengetragen. >> Werkstattbericht “Orte der Arbeit”