Infrastruktur in der Landschaft Bearbeitungszeit: 2011 / 2012 Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) In Zusammenarbeit mit der HCU Hamburg, Prof. Michael Koch Ohne Infrastrukturbauwerke kann eine Gesellschaft nicht funktionieren. Sie sind Zeichen von Fortschritt, Ingenieurskönnen, Anpassungsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Große Verkehrs- oder Energieinfrastrukturen werden zu Wahrzeichen der Landschaft und damit Teil der Kulturlandschaften. Trotzdem stoßen Planer oft auf Widerstände, vor allem dann, wenn der Bau von Infrastrukturen ohne baukulturellen Anspruch zum umliegenden Raum umgesetzt wird. Im Rahmen des Projekts ‘Infrastruktur in der Landschaft’ wurden aktuelle und historische Projekte ausgewertet, bei denen in besonderem Maße auf Gestaltung wert gelegt wurde. Die Analyse bildete die Grundlage für eine interdisziplinäre Expertenwerkstatt. In dieser wurden Möglichkeiten gesucht, wie für mehr Baukultur bei Infrastrukturbauten in der Landschaft gesorgt werden kann. Untersucht wurde, inwieweit Akteurskonstellationen und Kooperationen eine Voraussetzung für gute und zukunftsfähige Gestaltungslösungen bilden. Ebenso wurden Ziele der Gestaltung und der Einsatz von Gestaltungsmitteln betrachtet, immer mit dem Fokus darauf, wie unter heutigen Rahmenbedingungen (Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Kostenreduktion, neue Kulturlandschaften) dafür gesorgt werden kann, dass Gestaltungsaspekte bei zukünftigen Bauaufgaben in Deutschland stärker berücksichtigt werden. >> Baukulturdokumentation “Infrastruktur in der Landschaft”