orange edge

Stadtplanung + Mobilitätsforschung

Projektlaufzeit

Barcode A40

 

Im Rahmen des sechspurigen Ausbaus der A40 in Bochum-Wattenscheid entwickelte orange edge für Straßen.NRW ein Farbgestaltungskonzept für eine Lärmschutzwand, das Anwohnern und Nutzern die Möglichkeit bot, die A40 als Teil des sie umgebenden öffentlichen Raums mitzugestalten. Über eine Website wurden im Frühjahr 2009 insgesamt 1290 Gestaltungsvorschläge für einen jeweils acht Meter langen Wandabschnitt eingereicht. Wie ein Barcode erzählen diese Muster die Geschichten und Gedanken der Nutzer und Bewohner der Straße. Es sind Alltagsgeschichten des Ruhrgebiets, von Pommes rot-weiß über den Strukturwandel bis zum Sonnenuntergang auf der A40.

Das Projekt macht deutlich: Im Ruhrgebiet ist die Autobahn auch ein öffentlicher Raum, der verbindet und an dem das Ruhrgebiet als Einheit erlebbar wird. Das Projekt variiert lediglich die Farben einer Standard-Lärmschutzwand und konnte ohne Zusatzkosten realisiert werden. Es wurde 2009 als Teil des deutschen Beitrags auf der Architektur-Biennale São Paulo als herausragendes Beispiel für den Umgang mit Stadträndern und inneren Peripherien präsentiert. 2010 wurde das Projekt vom Art Directors Club in der Kategorie Kommunikation im Raum ausgezeichnet. 2012 erhielt es eine Auszeichnung vom Deutschen Städtebaupreis, Sonderpreis Infrastruktur.

 

 

> Projektdarstellung

 

Herausforderungen

Team/Kooperation

20072010

Regionalniederlassung Ruhr, Straßen.NRW

Partizipatives Gestaltungskonzept für eine Autobahn

Dr. Stefanie Bremer

Henrik Sander

 

In Zusammenarbeit mit act&react.

Auftraggeber